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Sarotti-Mohr in Mannheim wird verhüllt 

National-Magazin/15. 02. 2020

Die Weberfigur des Schokoladenherstellers Sarotti, steht seit den 60er Jahren als Werbefigur im Mannheimer Capitol. Nun wurde der Sarotti-Mohr verhüllt. Capitol-Chef Thorsten Riehle, „er wolle die so umgestaltete Anlage nutzen, um mit den Besuchern über Alltagsrassismus im Gespräch zu bleiben“. Man hat sich für die Verhüllung entschieden, um eine Diskussion über Altagsrassismus anzustreben. Man darf sich natürlich schon fragen, was ist Alltagsrassismus?

Der künstlerische Leiter des Capitols, Georg Veit sagte:“ „Ich wünsche mir, dass der Betrachter irritiert wird, nachdenkt und dann mit anderen ins Gespräch kommt“

Bei einer Veranstaltung zum Thema „Alltagsrassismus! Wurde die Debatte darüber angestoßen. Am 08. Märt findet dort übrigens wieder eine Veranstaltung statt. Diese mal unter dem Motto „Kein Platz für Rassismus“ Bis dahin soll der Sarotti-Mohr verhüllt bleiben. Danach wird er dann wieder aus den Jute-Fesseln befreit, bevor er erneut verändert wird.

Man darf gespannt sein, wie lange der Mohr noch so stehen bleiben darf. Die Geschäftsführung des Capitols hat jedenfalls nicht vor den Mohren umzugestalten oder zu entfernen, das wurde schon vor längerer Zeit bekannt gegeben.

Das gefällt natürlich der „Initiative Schwarzer Menschen“ nicht. So sagt Tahir Della gegenüber dem SWR: „Ich sehe die Figur als rassistisch an - daran würde auch eine Umgestaltung nichts ändern“.

Nun, die können das ja gerne sehen wie sie wollen. Fakt ist und bleibt. Die Werbefigur des Schokoladenherstellers Sarotti, ist historisch gesehen nicht mit Rassismus in Verbindung zu bringen. Man kann nur hoffen, dass der Schokoladenhersteller sich nicht in die Knie zwingen lässt.